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Heinkel-Fuhrpark von Johannes von 2009 bis 2019

Mai 2009: Heinkel Tourist 103 A 1, Baujahr 1959,
Erworben: im Mai 2009, ersteigert aus dem Internet (Rudi sei Dank)
Anschließend: Überprüfung der bekannten Technik, dann gefahren bis Juni 2010

Verkauft: im Juni 2010 an einen Heinkelfreund in Hamburg, weil ein 103 A2 in meiner Lieblingsfarbe in Bonn angeboten wurde.

Hist Bohlender Heinkel_1

Mai 2010: Heinkel Tourist 103 A2, Baujahr: 1960 Farbe Rot-Schwarz

Erworben im Mai 2010 (Standort Bonn)

Dieser A2 begleitet mich bis heute auf allen Wegen, die ich mit dem Tourist zurück lege und das sind nicht wenige Kilometer. Mittlerweile schleppt er einen Beiwagen.

Nachgerüstet mit Windschild und Topcase und seit dem Jahre 2011 mit einem zulassungsfreien, ungarischen Einradanhänger ausgestattet.

Hist Bohlender Heinkel_3

Weil diese Einradanhänger selten sind; ein paar techn. Daten gem. Typenschild:

Hersteller: SZEMELYSZALLITAS TILOS (Ungarn), Fabrikat: Motorkuli SzFv, TYP: Fv – 60T, Baujahr: 1968, Leergewicht: 29 kg, Zuladung: 30 kg, Gesamtgewicht: 59 kg, Höchstgeschwindigkeit:70 km/h, 60 km/h in Deutschland, Zulassungsfrei nach § 18 StVZO.

Die TÜV Abnahme für eine Betriebserlaubnis mit Stempel der Zulassungsstelle war erforderlich. Versicherungstechnisch galt der Anhänger als Sonderzubehör (Teilkasko)

Der Anhänger lief ruhig hinter dem A2, nur enge Kurven waren wegen des Kreuzgelenkes gewöhnungsbedürftig. Dieser Anhänger läuft heute in Sachsen hinter einem Roller - BERLIN 

Hist Bohlender Heinkel_4

 

Juni 2011: Heinkel Tourist 103 A2 Gespann, Baujahr 1960, 
mit Velorex, Typ 560 (Boot) aus GFK, gebaut in der ehemaligen CSSR für JAWA  und MZ- Motorräder. 

Hist Bohlender Heinkel_5

Der Kauf war erforderlich, um den Einradanhänger zu erwerben. Der gehörte zu dem Gespann. Es wurde umfangreich technisch restauriert, optisch geringfügig ausgebessert,ein Jahr lang mit Freude langstreckentauglich gefahren und dann Ende 2013 an einen neuen Heinkelliebhaber verkauft.

Der Fuhrpark wurde seit Dezember 2013 aus Platzgründen drastisch reduziert, auch weil man ja auch nur ein Gefährt bewegen kann und alles seinen Preis hat. Unter anderem wollte ich mir meinen Traum erfüllen, wieder einen Benz der 170er Serie fahren zu können, so wie in den 60er Jahren.

Der Heinkel Tourist, der Mercedes unter den Rollern, hat seit Januar 2014 deshalb einen großen vierrädrigen Bruder (Baujahr 1952) mit „Stern“  bekommen! Auch in meiner Lieblingsfarbe!

2015/2016: In den Wintermonaten 2015/2016 wurde an den A2 (siehe oben) ein Velorex Typ 560 Beiwagen angebaut und so wieder ein wunderschönes Gespann geschaffen.

Hist Bohlender Heinkel_6

Es hatte mir immer leid getan, das erste, seltene Gespann verkauft zu haben. Dieser Beiwagen wird mittels Vorderradbremse eines Heinkel über Seilzug zur Fußbremse des Rollers gebremst. Dieses Fahrzeug ist nicht nur von der Farbe her ein Blickfang!!

2018: Irgendwann wollte ich zwischendurch auch mal wieder etwas sportlicher fahren! Dazu eignet sich das Gespann nicht! Der „Zombi“ von Klaus hat mich bei der Strohfigurenfahrt 2018 so richtig auf den Geschmack gebracht.

Da kam ein Angebot: Ein 103 A2 (Schwingenmodell), Baujahr 1964, natürlich wieder in der Farbe rot – schwarz! Nach Besichtigung und Verhandlung habe ich ihn aufgeladen. Er steht nun fertig restauriert in meiner Garage und wartet mit mir auf den Frühling und die erste Ausfahrt nach vielen Jahren des herum stehens. Siehe dessen Geschichte unten!

Hist Bohlender Heinkel_7

Der A2 wird ab hier seine eigene Geschichte erzählen, die sein neuer Besitzer aufschreibt.

Aus seiner Sicht geschrieben: Am 29.07.1964 wurde ich erstmals zugelassen. Ich wurde viel herum gereicht /verkauft in all den Jahren. Nun stehe ich endlich wieder da in voller Pracht und warte auf neue Abenteuer! 

In meinem ersten Kfz – Brief (voll geschrieben) standen sechs verschiedene Halter, zu denen ich nichts mehr sagen kann. In meinen zweiten Ersatzbrief waren es zwei Halter, jedoch vier verschiedene Orte (Wohnungs-/Garagenwechsel), in denen ich abgestellt wurde.

Der letzte Kfz-Brief (EU-neu), der für mich ausgestellt wurde, hat nur einen Eintrag. Es ist mein letzter Halter/Besitzer, der mich aus gesundheitlichen Gründen an meinen jetzigen Herrn verkauft hat. Hoffentlich hat jetzt dieses Spiel „Besitzerwechsel“ ein Ende!

Mein letzter Halter war einst „Straßenbahnfahrer“ in Bielefeld und wurde hier in Mittelangeln als Rentner zum Hobbyschrauber, jedoch mit geringer Sachkenntnis. Er hat sich um meinen bemitleidenswerten Zustand gekümmert, was Blech und Lack betrifft! Bei der Technik hat er die Montageanleitung zwar beachten wollen, sie aber nicht immer verstanden und dabei so manchen technischen Bock geschossen.
Er hätte mich fast abgefackelt, weil er an meinem Regler zwei Kabel vertauscht hat und mit einer Autobatterie den Motor starten wollte.
Irgendwann hat er, dann aufgehört an mir zu schrauben und einen Kauf-Interessenten gesucht.
Schon wieder eine Garage weiter dachte ich und was wird nun wieder aus mir werden? 

Da kommt doch eines Tages so ein Typ rein und schaut mich interessiert an! Da sagt der doch, das grüne (Anschluss 50) und blaue Kabel (Anschluss 61) am Regler sind vertauscht und da hat was geschmort! Er klemmt die Kabel um und was passiert: Mein Motor läuft!

Ob der mich wohl mitnimmt und meiner „Gesundheit auf die Sprünge hilft“.

Die beiden Männer reden und reden; auf einmal streckt der Fremde die Hand aus. Das heißt wohl: „Wieder muss ich aus dieser Garage raus“.
So kam es!
Tage später stehe ich in einer fremden Garage aber mit einem Gleichgesinnten. Da steht noch ein Heinkel Tourist! Der Neue „Johannes“, so hat er sich vorgestellt, erklärt mir was er als Schrauber mit mir vor hat. Das hört sich gut an!

Er macht den gesamten Kabelbaum neu, ich kriege „Sportreifen“, neue Bremsen, neue Stoßdämpfer vorn und hinten. Er baut meinen Motor aus, weil er immer neue „Baustellen“ feststellt, die repariert werden müssen.

Sein Schrauberfreund Klaus nimmt meinen Motor mit. Oh je, war das für mich eine Operation! Nach dieser und der umfangreichen technischen Überholung stehe ich nun da und freue mich, weil ich endlich wieder im alten Glanz erstrahle und wieder auf die Straße darf. Ich habe so viele Jahre nutzlos herum gestanden, jetzt will ich endlich rollen!

Die nächste Ausfahrt kommt bestimmt und Johannes sagt: "Ich darf bleiben bis er nicht mehr Zweirad fahren kann“! Das ist doch wohl eine Ansage!

Allzeit gute und unfallfreie Fahrt wünscht mein Chef Johannes B. aus „Heinkelbrück“

 


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